|
|
α2-Steuerung
AL2-GSM-CAB 8
Tabelle 8.5: AT-Befehle für GSM-Modems
Beispiel-
Einstellvoraussetzung
Einstellung
einstellung
M20T
Befehlsecho ermöglichen
Echomodus AUS
E0
Einstellung der Anzahl Rufe vor
Automatisches Antworten nach
S0=2
dem automatischen Antworten
zweimaligem Läuten
Einstellung des (DSR) Funktions-
DSR immer EIN
&S0
modus
• Auswahl der Methode, die TE
verwendet, wenn Daten von TA
Einstellung der TE-TA lokalen
empfangen werden: Keine
+IFC=0,0
Datenflusssteuerung
• Auswahl der Methode, die TA
GER
verwendet, wenn Daten von TE
empfangen werden: Keine
Ergebniscode freigeben und
Fehler im Mobil-Equipment melden
+CMEE=1
nummerischen Wert verwenden
Feste lokale Rate festlegen
Baud-Rate: 9600 bps
+IPR=9600
DCD-Leitung ist EIN bei Vorhandensein
Betriebsart des DCD-Signals*1
&C1
des Datenträgersignals
9600 bps (V.32), Asynchron-Modus, nicht-
Wähle Service-Typ*1
+CBST=7,0,1
transparent
Die benutzerdefinierten Einstellungen
Aktuelle Parameter für
werden im permanenten Speicher
&W
verwendetes Profil speichern
gesichert.
*1 Für das Siemens M20T sind diese Einstellungen nicht erforderlich, da es sie bereits als
Grundeinstellungen verwendet. Bei der Verwendung anderer Modems könnten diese
Einstellungen erforderlich werden.
b) Aktivierungszeit für das Modem während des Bootens
Die α2-Steuerung besitzt eine Verzögerungsschaltung, die die Übertragung des
Modemsbefehls beim Booten von der Steuerung zum Modem verzögert. Die Verzögerung
kann auf eine Zeit zwischen 0-10 Sekunden eingestellt werden. Diese Option garantiert
eine erfolgreiche Aktivierung des Modems, falls der Bootvorgang des Modems länger
dauert als der der α2-Steuerung.
Weitere Informationen zum Modembetrieb entnehmen Sie bitte dem α2
Programmierhandbuch und dem α Software-Handbuch.
GER-43
α2-Steuerung
AL2-GSM-CAB 8
MEMO
GER-44
α2-Steuerung
AL2-ASI-BD (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 9
9.
AL2-ASI-BD (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*)
Das AL2-ASI-BD Aktor-Sensor-Interface-Modul dient in Verbindung mit α2 - Steuerungen der
Datenkommunikation über ein Aktor-Sensor-Interface (AS-Interface)-Netzwerk.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programmierhandbuch zur α2-Steuerung.
Achtung
• Nur speziell ausgebildetes Personal, das mit den nationalen Standards vertraut ist, darf
die AL2-ASI-BD auswechseln.
• Schalten Sie die Spannung aus, bevor Sie die AL2-ASI-BD installieren oder
herausnehmen.
GER
• Bringen Sie nach dem Herausnehmen der AL2-ASI-BD die Abdeckung wieder an.
• MITSUBISHI ELECTRIC EUROPE B.V. schließt jegliche Haftung für Schäden aus, die
durch die Installation oder Verwendung der beschriebenen Produkte zustande kommen.
9.1
Einführung
Das AL2-ASI-BD wird auf ein α-Grundmodul aufgesteckt und bildet eine Slave-Station
innerhalb des AS-Interface-Netzwerks (4 Eingänge, 4 Ausgänge). Bis zu 31 ASI-Slaves lassen
sich in einem AS-Interface-Netzwerk ansteuern. Die Spannungsversorgung erfolgt über den
AS-Interface-Bus durch die AS-Interface-Spannungsversorgung. Das Kommunikationssignal
wird über die Spannungsversorgung des AS-Interface-Bus gegeben.
9.1.1
Maße
Abbildung 9.1: Maße
Abmessungen in mm
GER-45
α2-Steuerung
AL2-ASI-BD (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 9
9.1.2
Systemkonfiguration
Abbildung 9.2: Systemkonfiguration
AS-Interface
AS-Interface Slave
Master- Modul
(Sensor / Aktor)
AS-Interface Slave
AS-Interface
AS-Interface Slave
AS-Interface Slave
Spannungs-
(α2 Serie
(Sensor / Aktor)
(Sensor / Aktor)
versorgung
+ AL2-ASI-BD)
9.2
Technische Daten
Die allgemeinen Daten entnehmen Sie bitte dem Kapitel 2. .
Tabelle 9.1: Leistungsmerkmale Hardware-Kommunikation
Merkmal
Inhalt
Anzahl E/A-Adressen
4 Eingänge (Ein. E01-E04) 4 Ausgänge (Aus. A01-A04)
E/A-Aktualisierungszeit
Max. 5 ms
Netzwerkausdehnung
Max. 100 m
Externe Spannungsversorgung
Typ. 30,5 V DC (AS-Interface-Spannungsversorgung)
Externe Stromaufnahme
max. 40 mA
EC-Richtlinie
EMC
Tests
ASi
Tabelle 9.2: Leistungsmerkmale Software-Kommunikation
Merkmal
Inhalt
Stationsnummer
Einstellung durch Master (Werkseinstellung 0)
E/A-Code
7
ID-Code
F
Daten-Bit
D0-D3
Eingang/Ausgang 01-04 (E01-E04, A01-A04)
P0
Kommunikationsüberwachung (erfolgt werkseitig). *1
Parameter-Bit
P1,P2,P3
entfällt
M6
“EIN”, wenn Kommunikationsfehler des AS-Interface auftritt
System-Bit
“EIN”, wenn Kommunikationsfehler durch AS-Interface-
M7
Spannungsabfall auftritt
ON: Nicht mit dem AS-Interface Netwerk verbunden
Kontroll-Bit
N1
OFF: Mit dem AS-Interface Netwerk verbunden
*1 Eingangssignal-Reset-Funktion (E01-E04) erfolgt, wenn die Kommunikation für mindes-
tens 70 ms unterbrochen ist.
GER-46
α2-Steuerung
AL2-ASI-BD (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 9
9.3
Anschluss und Installation
9.3.1
Installation
Achtung
Trennen Sie alle Anschlüsse von der Spannungsversorgung, bevor Sie die Abdeckung
entfernen.
Abbildung 9.3: Installation
1) Entfernen Sie die Schraube ‘A’.
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
1)
POWER
2) Entfernen Sie die Abdeckung vorsichtig.
24V DC
ESC
+
A
GER
-
3) Schneiden Sie den Bereich ‘B’ aus dem
OK
AL2-24MR-D
Grund-modul der α2-Steuerung aus.
RELAY
OUTPUT
5
6
7
8
9
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
OUT
4) Stecken Sie das AL2-ASI-BD auf das
Grund-modul.
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
5) Ziehen Sie die Schraube ‘A’ mit einem
2)
POWER
24V DC
Drehmoment von 0,4 Nm wieder an.
ESC
+
-
OK
: Gefahr von Stromschlägen.
AL2-24MR-D
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
RELAY
OUTPUT
OUT
5
7
8
9
: Berühren Sie nicht direkt die leitenden
Teile des Produkts.
B
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
3)
POWER
24V DC
ESC
+
-
OK
AL2-24MR-D
RELAY
OUTPUT
5
6
7
8
9
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
OUT
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
4)
ASI+
ASI-ASI+
ASI-
24V DC
POWER
ESC
+
-
OK
AL2-24MR-D
RELAY
OUTPUT
5
6
7
8
9
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
OUT
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
ASI+
ASI-ASI+
ASI-
5)
POWER24V DC
ESC
+
A
-
OK
AL2-24MR-D
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
RELAY
OUTPUT
OUT
5
6
7
8
9
GER-47
α2-Steuerung
AL2-ASI-BD (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 9
9.3.2
Verdrahtung
Verwenden Sie das AS-Interface-Flachkabel (gelb) zur Verbindung des AL2-ASI-BD mit dem
Netzwerk.
Bei Anschluss des AS-Interface-Kabels ziehen Sie die Anschlussklemmen mit einem
Anzugmoment von 0,5 ~ 0,6 Nm an.
Abbildung 9.4: Verdrahtung
AS-Interface Flachkabel (Gelb)
ASI+
ASI-
ASI+
ASI-
ASI+ ASI- ASI+ ASI-
AS-Interface
AS-Interface
Master -Module
AL2-ASI-BD
Spannungsvers
9.4
Einstellung der Slave-Adresse und Fehlerdiagnose
9.4.1
Einstellung der Slave Addresse
Die Slave-Adresse des AL2-ASI-BD kann entweder durch den AS-Interface-Master oder ein
Programmiergerät eingestellt werden. Wird eine neue Slave-Station mit dem AS-Interface-Bus
verbunden, weist der Master dieser die unterste freie Adresse zu.
Der Adressbereich reicht von 1 bis 31 und kann nur einer Slave-Station mit der Adresse 0
(Null) zugewiesen werden. Neue Module sind werkseitig auf die Adresse 0 voreingestellt. Falls
einem Modul bereits eine andere Adresse als 0 zugewiesen wurde, muss es auf 0
zurückgesetzt werden, bevor es mit dem Netzwerk verbunden wird.
Näheres zur Änderung der Slave-Stationsnummer durch den AS-Interface-Master erfahren Sie
im jeweiligen Handbuch des verwendeten AS-Interface Master-Moduls.
Es können mehrere Slave-Stationen gleichzeitig im Netzwerk installiert werden. Alle diese
Stationen bis auf eine werden als passive Module eingestellt (Einstellung N1=1). Wird das
Netzwerk wieder in Betrieb genommen, können die Slave-Stationen einzeln aktiviert werden
(Einstellung N1=0). Hierbei weist der Master der Slave-Station die Stationsnummer zu.
9.4.2
Fehlerdiagnose
1) Bei Auftreten eines Kommunikationsfehlers (M6):
- Überprüfen Sie den Anschluss an den AS-Interface-Master.
- Überprüfen Sie die Slave-Stationsnummer.
2) Bei Auftreten eines FehIers in der Spannungsversorgung (M7)
- Überprüfen Sie den Anschluss des AS-Interface-Kabels an jeder betroffenen Station.
- Überprüfen Sie die AS-Interface-Spannungsversorgung.
GER-48
α2-Steuerung
DCF77-Funkuhr 10
10.
DCF77-Funkuhr
Mit der DCF77-Funktion kann die integrierte Uhr der α2-Steuerung automatisch gestellt
werden. Dazu werden Signale empfangen und decodiert, die von einem Sender in der Nähe
von Frankfurt am Main auf der Frequenz 77,5 kHz ausgestrahlt werden. Das Kürzel „DCF77“
steht für:
DCF77
Deutschland
Frequenzband C (Langwelle)
Frankfurt
77,5 kHz
GER
10.1
Übersicht
Tabelle 10.1: Funkuhr
Merkmal
Beschreibung
Standort des Senders
Mainflingen, 25 km südlich von Frankfurt/Main
Frequenz
77,5 kHz
Reichweite
2000 km
Codierung
BCD (Binär-Codierte-Dezimalziffer)
Übertragende Daten
Minuten, Stunden, Datum (Tag, Monat, Jahr), Wochentag
Übertragungszeit
Täglich 24 Stunden
Außer bei der 59. Sekunde wird die Amplitude des Trägers am Beginn jeder Sekunde für die
Dauer von 100 ms (Binär:0) oder 200 ms (Binär:1) auf 25 % reduziert.
GER-49
α2-Steuerung
DCF77-Funkuhr 10
10.2
Systemkonfiguration
Abbildung 10.1:
DCF 77
Antenne*
NT DCF 77
α2-Steuerung
α2-Steuerung
α2-Steuerung
Netzgerät*
* Hersteller: Theben AG
In Verbindung mit der α2-Steuerung muss eine DCF77-Antenne der Firma Theben und
mindestens ein Theben-Netzteil zur Spannungsversorgung der Antenne verwendet werden.
Der Decoder der α2-Steuerung erkennt nur Signale einer DCF77-Antenne der Firma Theben.
Das Netzgerät versorgt die Antenne mit einer Gleichspannung von 12 V. Nur ein Netzgerät der
Firma Theben kann zur Spannungsversorgung und Bereitstellung der DCF77-Signale
verwendet werden.
Bis zu 10 α2-Steuerungen können an eine Antenne/Netzgerät angeschlossen werden.
10.3
Technische Daten
Die allgemeinen technischen Daten finden Sie in Kapitel 2.
Tabelle 10.2: Theben DCF77-Antenne
Merkmal
Beschreibung
Bezeichnung
DCF77-Antenne 907 0 243
Umgebungstemperatur
-20°C bis +70°C
Schutzart
IP 54
Empfindlichkeit
100 µV/m
Empfangsbereich
ca. 1000 km im Umkreis von Frankfurt/Main
Länge der Anschlussleitung
max. 200 m
Polarität
Keine
Achtung
• Installieren Sie zur Vermeidung von Störungen durch externe Geräte die Theben
DCF77-Antenne nicht in der Nähe von Fernsehgeräten, Personal Computern oder
Telefonzentralen.
Tabelle 10.3: Theben Netzteil
Merkmal
Beschreibung
Bezeichnung
Netzteil NT DCF 77 907 0 182
Betriebsspannung
230 V AC~ +/-10 %
Frequenz
50-60 Hz
Leistungsaufnahme
max. 3 VA
Länge der Netzzuleitung
max. 200 m (zweiadrige Leitung)
Max. anschließbare Geräte
10
GER-50
α2-Steuerung
DCF77-Funkuhr 10
Tabelle 10.3: Theben Netzteil
Merkmal
Beschreibung
Schutzklasse
II entsprechend EN 60335
Schutzart
IP20 entsprechend EN 60529
Tabelle 10.4: Verwendbare Versionen
SPS und Programmier-Software
Verwendbare Version
α2-Steuerung (nur Gleichstromversion)
V2.00 oder höher
VLS-Software
V2.30 oder höher
Achtung
GER
• Eine α2-Steuerung, die direkt an Wechselspannung angeschlossen und versorgt wird,
kann nicht zur Auswertung der DCF77-Signale verwendet werden.
• Die DCF77-Signale können zur Decodierung nur an die Analogeingänge einer a2-
Steuerung mit Gleichspannungsversorgung angeschlossen werden.
Tabelle 10.5: Verwendete System-Bits
Merkmal
Beschreibung
M10
Wird während der Decodierung der DCF77-Signale gesetzt
Beim fehlerfreien Abschluss der Dekodierung der DCF77-
M11
System-Bit
Signale wird dieses System-Bit als Impuls gesetzt.
Wenn bei der Dekodierung der DCF77-Signale ein Fehler
M15
aufgetreten ist, wird dieses System-Bit gesetzt.
Nähere Hinweise zur Programmierung entnehmen Sie bitte der Programmieranleitung der α2-
Steuerung.
10.4
Anschluss
10.4.1
Verdrahtung
Abbildung 10.2: Anschluss der DCF77-Antenne und des Netzteils
NT DCF 77
DCF 77
Netzgerät*
Antenne*
+
-
24V+
24V-
+
-
A
B
I01-I08
+
-
A
B
I01-I08
α2
α2
* Hersteller: Theben AG
Die α2-Steuerung muss in „Source“-Konfiguration verdrahtet werden. Bei einem anderen
GER-51
α2-Steuerung
DCF77-Funkuhr 10
Anschluss werden die DCF77-Signale an den analogen Eingängen nicht erfasst und
dekodiert.
Tabelle 10.6: Bedingungen für den Anschluss
Merkmal
Beschreibung
Verwendbare Eingänge der α2-Steuerung für die
AL2-10MR-D:I01 - I06
Antennensignale
AL2-14MR-D,AL2-24MR-D:I01 - I08
Anzahl der α2-Steuerungen pro DCF77-Antenne
10
Max. Länge der Leitung zur Antenne
200 m
10.4.2
DCF77 am α2-Display einstellen
1) Scrollen Sie von dem obersten Menü an „UhrStellen“, und drücken
Funkuh r
Sie die „OK“-Taste. In den erscheinenden Optionen scrollen Sie an
Funkuh r
„UhrStellen“, und drücken Sie die „OK“-Taste. Nur eine Option
erscheint, wenn die Radiouhr noch nicht aktiviert wurde. Scrollen
Sie an „Funkuhr“, und drücken Sie die „OK“-Taste.
2) In den erscheinenden Optionen scrollen Sie an „DCF77“, und
Funkuh r
drücken Sie die „OK“-Taste.
Ni ch tVe
rw.
DCF 7 7
3) Wählen Sie den α2 Analog-Eingang (I01 bis I08), der das DCF77-
Funkuh r
Antennensignal überträgt. Weitere Optionen erscheinen nun unter
Funkuh r
dem Radiouhr-Menü (Radio Clock). Scrollen Sie an „Eingang“, und
E i nga
ng
Ze i t
a
bwe i .
drücken Sie die „OK“-Taste. *1
4) Geben Sie den Analog-Eingang (I01 bis I08) mit den [+]/[-]-Tasten
Funkuh r
ein, und drücken Sie die „OK“-Taste.
E i ngang
I
01
5) Führen Sie die Einstellung der Zeitdifferenz zwischen Frankfurt
Funkuh r
Deutschland und dem Standort des Controllers durch. Diese
Funkuh r
Zeitspanne wird zu der empfangenen Zeit addiert. Scrollen Sie an
E i ngang
„Zeitabwei.“, und drücken Sie die „OK“-Taste.
Ze i t abwe i .
6) Wählen Sie die Zeitzonendifferenz in Inkrementen von einer
Funkuh r
halben Stunde, indem Sie die [+]/[-]-Tasten verwenden. Drücken
Ze i t abwe i .
Sie die „OK“-Taste, um die aktuelle Zeitzonendifferenz zu wählen.
0 .0h r s
7) Das Decodieren des Zeitsignals kann manuell gestoppt oder neu
Funkuh r
gestartet werden. Scrollen Sie an „Handbetrieb“, und drücken Sie
E i ngang
die „OK“-Taste.
Ze i t abwe i .
Handbe t r i eb
GER-52
α2-Steuerung
DCF77-Funkuhr 10
8) Drücken Sie die „OK“- oder „ESC“-Taste, um eine Ausführungs-
Handbe t r i eb
bzw. eine Abbruchoperation auszuführen.
St op Ak t
OK od . ESC
Hinweis
*1 Der α2 Controller wechselt zwischen „Kein Signal“ und „Funkuhr“, wenn das DCF77-
Signal nicht empfangen und decodiert wird.
10.4.3
Automatischer Start
Die Decodierungsphase der Radiouhr DCF77 startet automatisch, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind.
1) Die α2 Echtzeituhr (RTC = Real Time Clock) erreicht 1:00 Uhr morgens.
GER
2) Die α2 Echtzeituhr
(RTC = Real Time Clock) erzeugt einen Fehler, nachdem die
Stromversorgung des Controllers eingeschaltet wurde.
10.4.4
Automatischer Stopp
Die Decodierungsphase der Radiouhr DCF77 stoppt automatisch, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind.
1) Die α2 Echtzeituhr (RTC = Real Time Clock) wurde richtig konfiguriert, und eine gültige Zeit
wurde empfangen.
2) Keine gültige Zeit wurde während
30 Minuten von wiederholten Empfangsversuchen
empfangen.
10.4.5
Verifizierung der empfangenen Zeit
Die decodierte Zeit der Radiouhr DCF77 wird auf ihre Gültigkeit geprüft, beruhend auf den drei
folgenden Prüfungen:
1) Paritätsprüfung: Die DCF77 Zeitcodedaten sind durch 3 (gerade) Paritätsbit geschützt. Das
erste Paritätsbit schützt die Minutendaten, das zweite Paritätsbit schützt die Stundendaten,
und das dritte Paritätsbit schützt die Kalendertags-, Wochentags-, Monats- und
Jahresdaten.
2) Datenbereichprüfung:
a) 0 < Minuten < 59
b) 0 < Stunden < 23
c) 1 < Tage < 31
d) 1 < Monate < 12
e) 0 < Jahre < 59
3) Zeitdifferenzprüfung: Die Differenz zwischen den beiden empfangenen Zeiten muss gleich
1 Minute sein, damit auf die die Gesamtzeit (in Minuten seit 01/01/1990) jeder Zeit Bezug
genommen werden kann.
Vorsicht
• Wenn „Start Act.“ verwendet wird, um die DCF77 Decodierung manuell zu starten, muss
der Anwender den Status von M10 (Decodierungs-Aktivierungskennzeichen) 30 Minuten
nach dem Start der Decodierung überprüfen. Falls M10 ausgeschaltet ist, wird die
DCF77 Decodierung ohne Fehler beendet. Ist M10 weiterhin eingeschaltet, dann liegt
ein Problem entweder mit der Verdrahtung oder mit der Verfügbarkeit des Signals am
Verwendungsort vor. Der Anwender sollte beide möglichen Ursachen überprüfen.
GER-53
α2-Steuerung
DCF77-Funkuhr 10
MEMO
GER-54
α2-Steuerung
AL2-2DA (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 11
11.
AL2-2DA (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*)
Das Analog-Ausgangsmodul AL2-2DA wird zusammen mit einer α2-Steuerung eingesetzt, um
an zwei analogen Ausgängen jeweils eine Spannung oder einen Strom auszugeben.
Weitere Informationen finden Sie in der Programmieranleitung zur α2-Steuerung und in der
Installationsanleitung zum Analog-Ausgangsmodul AL2-2DA.
Achtung
• Nur speziell ausgebildetes Personal, das mit den lokalen und nationalen
Sicherheitsstandards der Automatisierungstechnik vertraut ist darf die elektrische
Verdrahtung der Geräte vornehmen.
• Die α2-Steuerung wurde nicht für lebenserhaltende oder selbstüberwachende
Anwendungen entwickelt.
GER
• MITSUBISHI ELECTRIC übernimmt unter keinen Umständen die Haftung oder
Verantwortung für einen Schaden, der aus einer unsachgemäßen Installation oder
Anwendung der Geräte oder des Zubehörs entstanden ist.
• Achten Sie auf eine korrekte Installation des AL2-2DA mit der α2-Steuerung, um
Fehlfunktionen zu vermeiden.
EMC-Vorsichtsmaßregeln
Das Analog-Modul der Serie α2 von Mitsubishi Electric entspricht den genannten
europäischen Normen und Vorschriften. Mitsubishi Electric möchten jedoch auf die
folgenden Punkte hinweisen (für optimales Leistungsvermögen der delikaten Mess- und
Controller-Ausgabegeräte):
•
Da Analog-Module aufgrund ihrer Natur sehr empfindlich sind, sollte deren Verwendung
sorgfältig erwogen werden. Anwender mit systemgebundenen Kabeln (integriert mit
Sensoren und Stellantrieben) sollten die Installierungsanforderungen der Hersteller
beachten.
•
Mitsubishi Electric empfiehlt die Verwendung von abgeschirmten Kabeln. Falls KEIN
anderer EMC-Schutz vorhanden ist, dann können die Anwender in Gebieten der
Schwerindustrie temporäre Fehler von nicht mehr als +10%/-10% erleiden. Die
Mitsubishi Electric weist jedoch darauf hin, dass bei entsprechenden EMC-
Vorsichtsmaßregeln mit allgemein guter EMC-Praxis für das gesamte Steuersystems der
Anwender die normalen Fehler erwartet werden können, wie sie in den separaten
Produktanleitungen angegeben sind.
•
Achten Sie darauf, einen Entstörfilter am Stromkabel anzubringen. Die EMV-Tests von
Mitsubishi wurden an einem Entstörfilter durchgeführt, der die Gleichtakt-
Dämpfungseigenschaften (Abb. 11.1) von 50 dB Durchschnittswert bei 150 kHz bis 2
MHz aufweist.
Abbildung 11.1:Dämpfungseigenschaften des Entstörfilters
60
40
20
0
0,15
1
10
30
Frequenz (MHz)
GER-55
α2-Steuerung
AL2-2DA (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 11
11.1
Übersicht
Das Analog-Ausgabemodul AL2-2DA (nachfolgend „AL2-2DA“ genannt) ist in einem Controller
der Serie α2 zu installieren und sollte für die Umwandlung eines Digitalwertes in ein Analog-
Ausgangssignal mit einer Spannung (0 bis 10 V) oder einer Stromstärke (4 bis 20 mA)
verwendet werden.
Das AL2-2DA kann in Verbindung mit dem Funktionsblock „Analoger Ausgang“ (AO) der α2-
Steuerung verwendet werden. Nähere Hinweise zur Programmierung finden Sie in der
Programmieranleitung zur α2-Steuerung.
11.1.1
Äußere Abmessungen
Abbildung 11.2: Äußere Abmessungen
Einheit: mm
+
-
V1+ I1+
VI1-
POWER
ANALOG
24V DC
OUTPUT
ANALOG
OUTPUT
2DA
V2+ I2+ VI2-
24.5
53.1
11.1.2
Systemkonfiguration
Die allgemeinen technischen Daten finden Sie in Kapitel 2.
Tabelle 11.1: Verwendbare Versionen
SPS und Programmier-Software
Verwendbare Version
AL2-14MR-*,AL2-24MR-*
V2.00 oder höher
VLS-Software
V2.30 oder höher
Anmerkung
1) An eine α2-Steuerung kann nur ein AL2-2DA angeschlossen und nur ein
Erweiterungsmodul kann zusammen mit dem Grundgerät betrieben werden.
2) Das AL2-2DA kann nicht zusammen mit einem AL2-4EX-A2, AL2-4EX, AL2-ASI-BD, AL2-
4EYR oder AL2-4EYT betrieben werden.
3) Das AL2-2DA kann nicht an eine α-Steuerung angeschlossen werden.
GER-56
α2-Steuerung
AL2-2DA (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 11
11.2
Technische Daten
Tabelle 11.2: Spannungsversorgung
Merkmal
Beschreibung
Interne Spannungsversorgung
Durch das α2-Grundgerät
Versorgung der Analogausgänge
24 V DC (+20 %, -15 %)
Max. Leistungsaufnahme
1,5 W
Sicherung <Leistung>/<Typ>
86 V DC 1,6 A / Anlauf-Widerstand
Tabelle 11.3: Technische Daten der Hardware
Techn. Daten
Merkmal
Spannung
Strom
GER
Analoger
0 - 10 V DC
4 - 20 mA
Ausgangs-
(Externe Last: 5 kΩ - 1 MΩ)
(Externe Last: < 500 Ω)
bereich
Digitaler Eingang
0 bis 4000
0 bis 2000
Auflösung
2,5 mV (10 V / 4000)
8 µA ((20 - 4) mA / 2000)
+/- 1% über den gesamten Bereich
+/- 1% über den gesamten Bereich
Genauigkeit
(0 - 10 V: +/- 0,1V)
(4 - 20 mA: +/- 0,16 mA)
Wandlungszeit
20 ms (10 ms x 2 Kanäle)
Isolation
Durch Optokoppler
10,1V
20,16mA
10V
20mA
Wandlungs-
charakteristik
4mA
0
4000
4040
0
2000
2020
Digitalingang
Digitalingang
Anmerkungen
1) Bei einem externen Lastwiderstand von 5 kΩ bis 1 MΩ die Genauigkeit „+/- 1 %“.
(Der werksseitige Kalibrierungspunkt liegt bei einer externen Last von 10 kΩ.) Falls der
Lastwiderstand kleiner als 5 kΩ ist, dann wird die Ausgangsspannung kleiner als der
richtige Wert.
2) Bei der Ausgabe eines Stromes darf der Lastwiderstand nicht größer als 500 Ω sein.
Überschreitet der Wert des Lastwiderstands 500Ω, liegt der Ausgangsstrom unter dem
korrekten Wert.
Tabelle 11.4: Verwendete System-Bits
Merkmal
Beschreibung
Wird gesetzt, wenn die externe Versorgungs-
System-Bit
M16
spannung des AL2-2DA eingeschaltet ist.
GER-57
α2-Steuerung
AL2-2DA (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 11
11.3
Installation und Verdrahtung
11.3.1
Installation
Achtung
• Schalten Sie vor der Installation des AL2-2DA die Versorgungsspannung der Steuerung
aus.
• Installieren Sie die Steuerung nicht in Bereichen, wo sie den folgenden
Umwelteinflüssen ausgesetzt ist: Übermaßiger Staubanfall, Leitende Stäube, ätzende
oder entzündliche Gase, Feuchtigkeit oder Regen, übermäßige Hitze, andauernde
Erschütterungen oder übermäßige Vibrationen.
• Die α2-Steuerung muss in einen Schaltschrank nach DIN
43880 oder einen
Steuerkasten eingebaut werden.
• Lassen Sie zur Kühlung des Geräts zwischen der Unter- und Oberseite der α2-
Steuerung und den Wänden des Schaltschranks einen Freiraum von mind. 10 mm.
Abbildung 11.3:
Installation
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
1) Entfernen Sie die Schraube “A“.
1)
POWER24V DC
ESC
+
A
2) Entfernen Sie vorsichtig die Abdeckung des
-
OK
Erweiterungssteckers.
AL2-24MR-D
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
RELAY
OUTPUT
OUT
5
6
7
8
9
3) Schneiden Sie den Bereich
‘B’ aus dem
Grundmodul der α2-Steuerung aus.
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
2)
POWER
4) Montieren Sie das Erweiterungsmodul auf den
24V DC
ESC
+
Baugruppenträger.
-
OK
AL2-24MR-D
5) Ziehen Sie die Schraube
‘A’ mit einem
RELAY
OUTPUT
5
7
8 9
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
OUT
Drehmoment von 0,4 Nm fest.
: Gefahr von Stromschlägen.
: Berühren Sie nicht direkt die leitenden Teile
des Produkts.
B
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
3)
POWER24V DC
ESC
+
-
OK
AL2-24MR-D
RELAY
OUTPUT
5
6
7
8
9
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
OUT
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
4)
POWER
24V DC
ESC
+
-
OK
AL2-24MR-D
RELAYOUTPUT
5
6
7
8
9
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
OUT
+
-
(A)
(B)
1
2
3
4
5
6
7
DC INPUT
8
9
10
11
12
13
14
15
5)
POWER24V DC
ESC
+
A
-
OK
AL2-24MR-D
OUT1
OUT2
OUT3
OUT4
RELAY
OUTPUT
OUT
5
6
7
8
9
GER-58
α2-Steuerung
AL2-2DA (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 11
11.3.2
Verdrahtung
Achtung
• Schalten Sie vor allen Verdrahtungsarbeiten die Versorgungsspannung aus.
• Die Signale der einzelnen Ausgänge sollten in getrennten Kabeln geführt werden.
• Verwenden Sie zum Anschluss Leitungen mit starren oder flexiblen Drähten (für Crimp-
Anschluss), die sorgfältig verdrillt sind.
Verwenden Sie keine flexible Drähte mit verlötetem Ende an der α2-Steuerung.
• Die Länge der Leitungen für die Ausgangssignale darf 30 m nicht überschreiten.
• Um eine Beschädigung der Drähte zu vermeiden, drehen Sie die Klemmenschrauben
mit einem Drehmoment von 0,5 bis 0,6 Nm an.
GER
• Die Anschlüsse müssen abgedeckt werden, um
eine
Berührung
von
spannungführenden Teilen zu vermeiden.
Abbildung 11.4: Verdrahtung zur Ausgabe einer Spannung
Hinweis: Die Anschlusse "+" und "-" sind nicht umkehrbar.
4
DC/DC-Wandler
24V DC
1,0A
+
-
VO+
2
IO+
3
VIO-
AL2-2DA
1
Abbildung 11.5: Verdrahtung zur Ausgabe eines Stromes
Hinweis: Die Anschlusse "+" und "-" sind nicht umkehrbar.
4
24V DC
DC/DC-Wandler
1,0A
+
-
VO+
IO+
5
VIO-
AL2-2DA
1
Tabelle 11.5: Hinweise zur Verdrahtung
Item
Description
1
Erdungswiderstand 100 Ω oder weniger.
Falls es zu übermäßigem Rauschen kommt, schließen Sie bitte einen Kondensator mit 0,1 bis
2
0,47 µF an.
3
Externe Ausrüstung wie Inverter usw.
4
Externe 24-V-Gleichstromversorgung
5
Externe Ausrüstung wie Aufzeichnungsmessgerät usw.
GER-59
α2-Steuerung
AL2-2DA (AL2-14MR-*, AL2-24MR-*) 11
11.3.3
Fehlerdiagnose
Falls ein Fehler bei der externen Spannungsversorgung (M16) auftritt:
• Prüfen Sie, ob die Versorgungsspannung korrekt an den „+“- und „-“-Klemmen des AL2-
2DA angeschlossen ist.
• Messen Sie die Spannung der angeschlossenen Spannungsquelle. Das AL2-2DA muss
mit einer Gleichspannung von 24 V versorgt werden.
GER-60
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
12.
AL2-2PT-ADP
Das Pt100-Adapter-Modul AL2-2PT-ADP wandelt das Signal eines Pt100-Temperatursensors
in eine Spannung von 0 bis 10 V zur weiteren Bearbeitung im Grundgerät um.
Weitere Informationen finden Sie in der Installationsanleitung zum AL2-2PT-ADP.
Achtung
• Nur speziell ausgebildetes Personal, das mit den lokalen und nationalen
Sicherheitsstandards der Automatisierungstechnik vertraut ist darf die elektrische
Verdrahtung der Geräte vornehmen.
• Die α2-Steuerung wurde nicht für lebenserhaltende oder selbstüberwachende
Anwendungen entwickelt.
GER
• MITSUBISHI ELECTRIC übernimmt unter keinen Umständen die Haftung oder
Verantwortung für einen Schaden, der aus einer unsachgemäßen Installation oder
Anwendung der Geräte oder des Zubehörs entstanden ist.
EMC-Vorsichtsmaßregeln
Das Analog-Modul der Serie α2 von Mitsubishi Electric entspricht den genannten
europäischen Normen und Vorschriften. Mitsubishi Electric möchten jedoch auf die
folgenden Punkte hinweisen (für optimales Leistungsvermögen der delikaten Mess- und
Controller-Ausgabegeräte):
• Da Analog-Module aufgrund ihrer Natur sehr empfindlich sind, sollte deren Verwendung
sorgfältig erwogen werden. Anwender mit systemgebundenen Kabeln (integriert mit
Sensoren und Stellantrieben) sollten die Installierungsanforderungen der Hersteller
beachten.
• Mitsubishi Electric empfiehlt die Verwendung von abgeschirmten Kabeln. Falls KEIN
anderer EMC-Schutz vorhanden ist, dann können die Anwender in Gebieten der
Schwerindustrie temporäre Fehler von nicht mehr als +10%/-10% erleiden. Die
Mitsubishi Electric weist jedoch darauf hin, dass bei entsprechenden EMC-
Vorsichtsmaßregeln mit allgemein guter EMC-Praxis für das gesamte Steuersystems der
Anwender die normalen Fehler erwartet werden können, wie sie in den separaten
Produktanleitungen angegeben sind.
GER-61
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
12.1
Übersicht
Das Adapter-Modul AL2-2PT-ADP wandelt das Signal eines Pt100-Temperatursensors in eine
Spannung von 0 bis 10 V um, die im Grundgerät weiter verarbeitet wird.
12.1.1
Äußere Abmessungen
Abbildung 12.1: Äußere Abmessungen
Einheit: mm
1
2
3
Tabelle 12.1:
Item
Description
1
+24 V DC Eingangsklemme
2
Kanal 1: Spannungsausgang
3
Kanal 2: Spannungsausgang
4
PT100 Widerstandsthermometer, Kanal 1
7
5
PT100 Widerstandsthermometer, Kanal 2
6
6
Jumper zur Einstellung des Moduls
Power-LED zur Anzeige der
7
Betriebsbereitschaft
4
35.5
5
1.5
31.0
12.2
Systemkonfiguration
Abbildung 12.2:
Alimentation
Ligne d'alimentation CC
24 V CC
Signal analogique
AL2-10MR-D
AL2-14MR-D
AL2-2PT-ADP
AL2-2PT-ADP
AL2-2PT-ADP
AL2-24MR-D
Capteur
Capteur
Capteur
PT100
PT100
PT100
Die allgemeinen technischen Daten finden Sie in Kapitel 2.
Tabelle 12.2: Verwendbare Versionen
SPS und Programmier-Software
Verwendbare Version
α2-Steuerung (nur Gleichstromversion)
V2.00 oder höher
VLS-Software
V2.30 oder höher
Anmerkung
Das AL2-2PT-ADP kann nicht an eine α-Steuerung angeschlossen werden
GER-62
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
12.3
Technische Daten
Tabelle 12.3: Allgemeine technische Daten
Merkmal
Techn. Daten
Temperatur beim Betrieb
(-25) - 55 °C
Lagertemperatur
(-30) - 70 °C
Luftfeuchtigkeit
35 bis 85 % relative Luftfeuchtigkeit, keine Kondensation
Entspricht IEC 68-2-6; 10 - 57 Hz: 0,075 mm konstante
Vibrationsfestigkeit bei
Amplitude,
DIN-Schienen-Montage
57 - 150 Hz: 9,8 m/s2 Beschleunigung, Ablenkzyklus für X, Y,
Z: 10 x (80 min. in all 3 Richtungen)
Entspricht IEC 68-2-27: 147m/s2 Beschleunigung für 11 ms, 3
Stoßfestigkeit
mal in alle 3 Richtungen X, Y und Z
GER
1000 Vpp für 1µs, 30 - 100 Hz, getestet mit
Störspannungsfestigkeit
Störspannungssimulator
500V Wechselstrom > 1 min nach EN60730-1 zwischen allen
Spannungsfestigkeit
Klemmen und dem Steuerkasten (DIN 43880) oder Ähnlichem
7 MΩ, 500 V Gleichstrom EN60730-1 zwischen allen Klemmen
Isolationswiderstand
und dem DIN43880 oder gleichwertigen Verteilungskasten
Umgebungsbedingungen
Frei von aggressiven Gasen
Tabelle 12.4: Spannungsversorgung
Merkmal
Techn. Daten
Spannungsversorgung
24 V DC (+20 %, -15 %)
Max. Leistungsaufnahme
1,0 W
Tabelle 12.5: Übereinstimmung mit Normen und Richtlinien
Merkmal
Norm/Richtlinie
EN61131-2: 2007
EC-Richtlinie
EMC
EN60730-1: 2011
UL/cUL-Zertifizierung
Dateinummer: E95239
Tabelle 12.6: Technische Daten der Hardware
Techn. Daten
Merkmal
Grad Celsius (°C)
Grad Fahrenheit (°F)
Temperatur-
Platin-Widerstandstermometer Pt100 (100 Ω), 3-Draht-Anschluss,
sensor
Temperaturkoeffizient: IEC 751
Kompensierter
-50 °C - 200 °C
-58 °F - 392 °F
Bereich
±1,5 % (bei allen Temperaturen) und
±1,5 % (bei allen Temperaturen) und
Genauigkeit
±1,0 % bei 25 °C
±1,0 % bei 77 °F
Auflösung
0,5 °C
Wandlungszeit
20,5 ms
Isolation
Keine Isolierung zwischen Kanälen (Eingang/Ausgang) und Stromversorgung.
GER-63
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
Tabelle 12.6: Technische Daten der Hardware
Techn. Daten
Merkmal
Grad Celsius (°C)
Grad Fahrenheit (°F)
Digital
Digital
+2075
+4055
+2000
+207,5°C
+3920
+405,5°F
Wandlungs-
charakteristik
-50°C
-58°F
+200°C
Temperatur
+392°F
Temperatur
-500
-580
-57,5°C
(PT100)
-71,5°F
(PT100)
-575
-715
Tabelle 12.7: Verwendete System-Bits
AL2-14MR-D
Merkmal
Beschreibung
AL2-10MR-D
AL2-24MR-D
M17
Wird bei einem Sensorfehler an I01 gesetzt
M18
Wird bei einem Sensorfehler an I02 gesetzt
M19
Wird bei einem Sensorfehler an I03 gesetzt
M20
Wird bei einem Sensorfehler an I04 gesetzt
System-Bit
M21
Wird bei einem Sensorfehler an I05 gesetzt
M22
Wird bei einem Sensorfehler an I06 gesetzt
M23
Wird bei einem Sensorfehler an I07 gesetzt
M24
Wird bei einem Sensorfehler an I08 gesetzt
GER-64
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
12.4
Installation und Verdrahtung
12.4.1
Installation
Achtung
• Die Geräte dürfen den folgenden Umgebungsbedingungen nicht ausgesetzt werden:
Umgebungen mit einem hohen Grad an leitfähigen Stäuben, Korrosion, entzündbaren
Gasen, Hoher Luftfeuchtigkeit, Regen, direkte Sonnenbestrahlung, große Hitze, starke
Schockwellen und Vibrationen.
• Die Anschlüsse müssen abgedeckt werden, um eine Berührung von
spannungführenden Teilen zu vermeiden.
• Die α2-Steuerung und das AL2-2PT-ADP müssen in einen Schaltschrank nach DIN
43880 oder einen Steuerkasten eingebaut werden. Das AL2-2PT-ADP muss durch eine
GER
Abdeckung vor dem Eindringen von Fremdkörpern geschützt werden.
• Zur Kühlung muss zwischen der oberen und unteren Seite des AL2-2PT-ADP und
anderen Geräten ein Abstand von 10 mm eingehalten werden.
• Die maximale Entfernung zwischen dem Controller der Serie α2 und dem AL2-2PT-ADP
sollte 3 m oder weniger betragen.
• Das Netzkabel sollte kürzer als 10 m sein.
• Ein Sensor mit einer Nennspannung von 500 V oder mehr sollte verwendet werden,
wenn der Sensor in der Nähe von leitendem Material angeordnet ist.
Abbildung 12.3: Installation
Montage
Das Modul kann auf eine DIN-Schiene (35 mm,
DIN EN 50022) montiert werden. Zur Demontage
ziehen Sie an den mit einer Feder versehenen
(1)
Riegel und nehmen das Modul von der Schiene.
1) Montage
Setzen Sie das AL2-2PT-ADP mit der oberen
(2)
Seite auf die DIN-Schiene (1) und drücken Sie
das Modul auf die Schiene (2).
2) Demontage
Ziehen Sie den Riegel nach unten (1) und
entfernen Sie das AL2-2PT-ADP.
Demontage
(2)
(1)
GER-65
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
12.4.2
Verdrahtung
Achtung
• Verwenden Sie ein isoliertes Netzgerät, und schalten Sie vor allen Verdrahtungsarbeiten
die Spannung ab
• Die Ein- und Ausgangssignale dürfen nicht durch das gleiche Kabel oder den gleichen
Kabelbaum geführt werden.
• Die Länge der Leitungen für Eingangssignale (vom Sensor zum AL2-2PT-ADP) darf
10 m und die der Leitungen für Ausgangssignale darf 3 m nicht überschreiten
• Verwenden Sie zum Anschluss Leitungen mit starren oder flexiblen Drähten (für Crimp-
Anschluss), die sorgfältig verdrillt sind.
Schließen Sie keine flexible Drähte mit verlötetem Ende am AL2-2PT-ADP an.
• Drehen Sie die Klemmenschrauben mit einem Drehmoment von 0,5 bis 0,6 Nm an, um
eine Beschädigung der Drähte zu vermeiden.
• Vor der Verdrahtung zur Einstellung von Offset und Verstärkung am AL2-2PT-ADP muss
die Versorgungspannung ausgeschaltet werden.
Abbildung 12.4: Anschluss
24V
DC
1,0A
0,5A
24+
24-
V1+
V1-
V2+
V2-
+
-
(A)
(B)
1
2
100kΩ
100kΩ
100kΩ
100kΩ
5V
4,7kΩ
+15V 5V
5V
4,7kΩ
4,7kΩ
AL2-2PT-
4,7kΩ
AL2-10MR-D
ADP
AL2-14MR-D
L1+
L1-
I1-
L2+
L2-
I2-
AL2-24MR-D
Erdungs-
Erdungs-
widerstand
widerstand
<= 100Ω
<= 100Ω
PT100-Sensor
PT100-Sensor
GER-66
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
12.4.3
Wahl der Maßeinheit für die Temperatur
1) Schalten Sie die Versorgungsspannung der α2-Steuerung ein
und wählen Sie im
Hauptmenü „Weitere“.
Haup tme
nü
Uh r s
t e
l l en
LANGUAGE
We i t e r e
2) Im Menü „Weitere“ wählen Sie „AnalogEIN“.
We i t e r e
Se r i e l l Kom
Leu c h t z e i t
Ana l og E i n
GER
3) Im Menü „AnalogEIN“ wählen Sie „Temp. Skala”.
Ana l ogE i n
I
07
I
08
Temp . Ska l a
4) Wählen Sie mit der OK-Taste zwischen „Celsius” und „Fahrenheit“
Ana l ogE i n
Temp .Ska l a
Ce l s i us
Fahr enhe i t
Die Maßeinheit kann nur gemeinsam für beide Kanäle gewählt werden.
Die Werte im Kalibriermenü erscheinen unabhängig von der gewählten Maßeinheit in
Grad Celsius, weil auch die Kontakte für die Steckbrücken des AL2-2PT-ADP in
dieser Einheit beschriftet sind.
GER-67
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
12.4.4
Abgleich des Offset
Hinweis
Falls die Verstärkungseinstellung beendet ist, dann müssen die Schritte 3 bis 7 nicht
ausgeführt werden.
1) Schalten Sie vor der Kalibrierung von Kanal 1 die Versorgungsspannung der α2-Steuerung
und des AL2-2PT-ADP aus, klemmen Sie den Temperaturfühler ab und verbinden Sie L1-
mit I1-. L1+ bleibt unbeschaltet. Die Stifte L1- bis I1- und L1+ sollten nicht angeschlossen
werden.
2) Entfernen Sie die Abdeckung der Steckbrücken und stecken Sie die Brücken auf die
Kontakte, die mit „-50 °C“ markiert sind (siehe folgende Abbildung).
Vorsicht
Oberseite
Der Überbrückungsdraht ist richtig zu installieren, da es anderenfalls zu
elektrischem Kontakt kommen kann.
Unterseite
Abbildung 12.5:Abgleich des Offset beim AL2-2PT-ADP
Hardware-Setup
Steuerungsgerät-Setup
Ka l i br i e r
- 50°C
200°C
-50°C
-50°C
L1+ L1- I1-
OK
3) Schalten Sie die Steuerung ein und wählen Sie bei gestoppter SPS das Menü „Weitere“.
Haup tme
nü
Uh r s
t e
l l en
LANGUAGE
We i t e r e
4) Im Menü „Weitere“ wählen Sie „AnalogEin“.
We i t e r
e
Lauch t ze
i t
Ana l ogE i
n
Pr ogLöschen
5) Wählen Sie den Eingang, an dem das AL2-2PT-ADP angeschlossen ist.
Ana l ogE i n
I
01
I
02
I
03
GER-68
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
6) Konfigurieren Sie den Eingang für die Tempraturmessung mit dem AL2-2PT-ADP, indem
Sie „Modus“ und anschließend „PT100“ wählen.
I
01
I
01
Modu
s
No rma l
TC
PT100
7) Nach der Einstellung von „PT100“, wählen Sie „Kalibrier.” im Menü „AnalogEIN“.
I
01
Modu
s
Ka l i b r i e r
Of f se t f e i n
GER
8) Wählen Sie „-50°C“ im Menü „Kalibrier.“ (siehe Abb. 12.5). Nun sollte die Meldung „OK“ auf
der Anzeige erscheinen. Falls das nicht der Fall ist, befolgen Sie bitte die Hinweise zur
Fehlerdiagnose in Kap. 12.4.7. Damit ist der Offset-Abgleich für Kanal 1 beendet. Um den
Offset für Kanal 2 abzugleichen, wiederholen Sie die oben aufgeführten Schritte, verbinden
aber L2- mit I2- und schließen an L2+ nichts an.
Nach der Kalibrierung werden die Steckbrücken auf die „LINE“-Kontakte gesteckt:
Abbildung 12.6:Position der Steckbrücken nach der Kalibrierung
Hardware-Setup
LINE
LINE
Nach dem Abgleich des Offset muss auch die Verstärkung abgeglichen werden.
Dieser Vorgang ist im folgenden Kapitel beschrieben.
12.4.5
Abgleich der Verstärkung
Hinweis
Falls die Offseteinstellung beendet ist, dann müssen die Schritte 3 bis 4 nicht ausgeführt
werden.
1) Vor der Kalibrierung der Verstärkung von Kanal 1 schalten Sie die Versorgungsspannung
der α2-Steuerung und des AL2-2PT-ADP aus, klemmen den Temperaturfühler ab und
verbinden Sie L1- mit I1-. L1+ bleibt unbeschaltet. Die Stifte L1- bis I1- und L1+ sollten nicht
angeschlossen werden.
GER-69
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
2) Entfernen Sie die Abdeckung der Steckbrücken und stecken Sie die Brücken wie in der
folgenden Abbildung dargestellt auf die Kontakte, die mit „200 °C“ markiert sind.
Abbildung 12.7:Abgleich der Verstärkung beim AL2-2PT-ADP
Hardware-Setup
Steuerungsgerät-Setup
Ka l i br i e r
- 50°C
200°C
-50°C
-50°C
L1+ L1- I1-
OK
3) Schalten Sie die Steuerung ein und wählen Sie bei gestoppter SPS das Menü „Weitere“.
Haup tme
nü
Uh r s
t e
l l en
LANGUAGE
We i t e r e
4) Nachdem Sie dem PT100-Modus gewählt haben
(siehe Beschreibung des Offset-
Abgleichs), wählen Sie „Kalibrier.” im Menü „AnalogEin“.
I
01
Modu
s
Ka l i b r i e r
Of f se t f e i n
5) Wählen Sie „200 °C“ im Menü „Calibrate“ (siehe Abb. 12.5). Nun sollte die Meldung „OK“
auf der Anzeige erscheinen. Falls das nicht der Fall ist, befolgen Sie bitte die Hinweise zur
Fehlerdiagnose in Kap. 12.4.7. Damit ist der Abgleich der Verstärkung für Kanal 1 beendet.
Um die Verstärkung für Kanal 2 abzugleichen, wiederholen Sie die oben aufgeführten
Schritte, verbinden aber L2- mit I2- und schließen an L2+ nichts an.
Nach der Kalibrierung werden die Steckbrücken auf die „LINE“-Kontakte gesteckt:
Abbildung 12.8:Position der Steckbrücken nach der Kalibrierung
Hardware-Setup
LINE
LINE
Bei einem Abgleich der Verstärkung muss auch der Offset abgeglichen werden.
Dieser Vorgang ist im Kapitel 12.4.4 beschrieben.
GER-70
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
12.4.6
Feinabgleich des Offset
Der Feinabgleich sollte nur ausgeführt werden, nachdem der Offset und die
Verstärkung abgeglichen wurden.
1) Wählen Sie im Hauptmenü das Menü „Weitere“.
Haup tme
nü
Uh r s
t e
l l en
LANGUAGE
We i t e r e
2) Im Menü „Weitere“ wählen Sie „AnalogEin“.
We i t e r e
GER
Lauch t ze
i t
Ana l ogE i
n
Pr ogLöschen
3) Im Menü „AnalogEin“ wählen Sie einen Eingang, der als PT100-Eingang konfiguriert ist.
Ana l ogE i n
I
01
I
02 : PT100
I
03 : TC
4) Im Menü zur Einstellung der Analogeingänge wählen Sie „Offset fein“.
I
02
Modu
s
Ka l i b r i e r
O f f s e t f e i n
5) Geben Sie mit Hilfe der „+“- und „-“-Taste einen Wert von -15,5 °C bis 15,5 °C (-27,9 °F bis
27,9 °F) ein. Nach der Eingabe beenden Sie den Feinabgleich durch Betätigung der „OK“-
Taste.
I
02
Of f s e t f e i n
0 .0 °C
GER-71
α2-Steuerung
AL2-2PT-ADP 12
12.4.7
Fehlerdiagnose
Falls die Eingangsspannung größer als 11 V oder gleich 0 V ist, werden die folgenden System-
Bits gesetzt:
Tabelle 12.8:
AL2-14MR-D
System-Bit
Beschreibung
AL2-10MR-D
AL2-24MR-D
0: Kein Fehler
M17
1: Fehler bei Eingang I01
0: Kein Fehler
M18
1: Fehler bei Eingang I02
0: Kein Fehler
M19
1: Fehler bei Eingang I03
0: Kein Fehler
M20
1: Fehler bei Eingang I04
0: Kein Fehler
M21
1: Fehler bei Eingang I05
0: Kein Fehler
M22
1: Fehler bei Eingang I06
0: Kein Fehler
M23
1: Fehler bei Eingang I07
0: Kein Fehler
M24
1: Fehler bei Eingang I08
Falls eines der oben aufgeführten System-Bits gesetzt ist, prüfen Sie
• ob ein Temperaturfühler angeschlossen ist.
• ob die Leitung zum Temperaturfühler unterbrochen ist.
• die Temperatur im zulässigen Bereich ist
• das AL2-2PT-ADP mit Spannung versorgt wird.
Falls bei der Einstellung von Offset und Verstärkung statt eines "OK" eine Fehlermeldung
erscheint, prüfen Sie bitte die Ursache.
• Das AL2-2PT-ADP wird mit Spannung versorgt.
• Das AL2-2PT-ADP ist korrekt mit der α2-Steuerung verbunden.
• Der Eingang, an dem das AL2-2PT-ADP angeschlossen ist, wurde zur Kalibrierung
ausgewählt.
• Die Eingänge L1- und l1- des AL2-2PT-ADP sind kurzgeschlossen.
• Die Steckbrücke befindet sich entweder auf der -50 °C- oder der 200 °C-Position.
• Es ist eine Eingabe im Kalibriermenü ausgewählt, die sich auf die Position der Steckbrücke
bezieht ("-50°C" oder "200°C").
GER-72
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
13.
AL2-2TC-ADP
Das Thermoelement-Adapter-Modul AL2-2TC-ADP wandelt die mit einem Thermoelement
vom Typ K erfasste Temperatur in eine Spannung von 0 bis 10 V zur weiteren Bearbeitung im
Grundgerät um. Weitere Informationen finden Sie in der Installationsanleitung zum AL2-2TC-
ADP.
Achtung
• Nur speziell ausgebildetes Personal, das mit den lokalen und nationalen
Sicherheitsstandards der Automatisierungstechnik vertraut ist darf die elektrische
Verdrahtung der Geräte vornehmen.
• Die α2-Steuerung wurde nicht für lebenserhaltende oder selbstüberwachende
Anwendungen entwickelt.
GER
• MITSUBISHI ELECTRIC übernimmt unter keinen Umständen die Haftung oder
Verantwortung für einen Schaden, der aus einer unsachgemäßen Installation oder
Anwendung der Geräte oder des Zubehörs entstanden ist.
EMC-Vorsichtsmaßregeln
Das Analog-Modul der Serie α2 von Mitsubishi Electric entspricht den genannten
europäischen Normen und Vorschriften. Mitsubishi Electric möchten jedoch auf die
folgenden Punkte hinweisen (für optimales Leistungsvermögen der delikaten Mess- und
Controller-Ausgabegeräte):
• Da Analog-Module aufgrund ihrer Natur sehr empfindlich sind, sollte deren Verwendung
sorgfältig erwogen werden. Anwender mit systemgebundenen Kabeln (integriert mit
Sensoren und Stellantrieben) sollten die Installierungsanforderungen der Hersteller
beachten.
• Mitsubishi Electric empfiehlt die Verwendung von abgeschirmten Kabeln. Falls KEIN
anderer EMC-Schutz vorhanden ist, dann können die Anwender in Gebieten der
Schwerindustrie temporäre Fehler von nicht mehr als +10%/-10% erleiden. Die
Mitsubishi Electric weist jedoch darauf hin, dass bei entsprechenden EMC-
Vorsichtsmaßregeln mit allgemein guter EMC-Praxis für das gesamte Steuersystems der
Anwender die normalen Fehler erwartet werden können, wie sie in den separaten
Produktanleitungen angegeben sind.
GER-73
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
13.1
Übersicht
Das Thermoelement-Adapter-Modul AL2-2TC-ADP wird zur Wandlung von Temperaturen in
eine Spannung von 0 bis 10 V eingesetzt Zur Temperaturmessung dient ein Thermoelement
vom Typ K. Der Spannungswert kann im Grundgerät weiter verarbeitet werden.
13.1.1
Äußere Abmessungen
Abbildung 13.1: Äußere Abmessungen
Einheit: mm
1
2
3
Tabelle 13.1:
Item
Description
1
+24 V DC Eingangsklemme
2
Kanal 1: Spannungsausgang
3
Kanal 2: Spannungsausgang
Kanal 1: Anschluss für Thermoelement Typ
8
4
K
7
5
Masseanschluss für die Abschirmung
Kanal 2: Anschluss für Thermoelement Typ
6
K
4
7
Jumper zur Einstellung des Moduls
Power-LED zur Anzeige der
5
35.5
1.5
31.0
8
6
5
Betriebsbereitschaft
13.2
Systemkonfiguration
Abbildung 13.2:
Stromversorgung
Wechselstrom-Leitung
24 V Wechselstrom
Analogsignal
AL2-10MR-D
AL2-14MR-D
AL2-2TC-ADP
AL2-2TC-ADP
AL2-2TC-ADP
AL2-24MR-D
Thermoelement
Thermoelement
Thermoelement
K-Typ
K-Typ
K-Typ
Die allgemeinen technischen Daten finden Sie in Kapitel 2.
Tabelle 13.2: Verwendbare Versionen
SPS und Programmier-Software
Verwendbare Version
α2-Steuerung (nur Gleichstromversion)
V2.00 oder höher
VLS-Software
V2.30 oder höher
GER-74
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
Anmerkung
Das AL2-2TC-ADP kann nicht an eine α-Steuerung angeschlossen werden
13.3
Technische Daten
Tabelle 13.3: Allgemeine techn. Daten
Merkmal
Techn. Daten
Temperatur beim Betrieb
(-25) - 55 °C
Lagertemperatur
(-30) - 70 °C
Luftfeuchtigkeit
35 bis 85 % relative Luftfeuchtigkeit, keine Kondensation
Entspricht IEC 68-2-6; 10 - 57 Hz: 0,075 mm konstante
Vibrationsfestigkeit bei
Amplitude,
DIN-Schienen-Montage
57 - 150 Hz: 9,8 m/s2 Beschleunigung, Ablenkzyklus für X, Y, Z:
GER
10 x (80 min. in all 3 Richtungen)
Entspricht IEC 68-2-27: 147m/s2 Beschleunigung für 11 ms, 3 mal
Stoßfestigkeit
in alle 3 Richtungen X, Y und Z
1000 Vpp für 1µs, 30 - 100 Hz, getestet mit
Störspannungsfestigkeit
Störspannungssimulator
500V Wechselstrom > 1 min nach EN60730-1 zwischen allen
Spannungsfestigkeit
Klemmen und dem Steuerkasten (DIN 43880) oder Ähnlichem
7 MΩ, 500 V Gleichstrom EN60730-1 zwischen allen Klemmen
Isolationswiderstand
und dem DIN43880 oder gleichwertigen Verteilungskasten
Umgebungsbedingungen
Frei von aggressiven Gasen
Tabelle 13.4: Spannungsversorgung
Merkmal
Techn. Daten
Spannungsversorgung
24 V DC (+20 %, -15 %)
Max. Leistungsaufnahme
0,5 W
Tabelle 13.5: Übereinstimmung mit Normen und Richtlinien
Merkmal
Norm/Richtlinie
EN61131-2: 2007
EC-Richtlinie
EMC
EN60730-1: 2011
UL/cUL-Zertifizierung
Dateinummer: E95239
Tabelle 13.6: Technische Daten der Hardware
Techn. Daten
Merkmal
Grad Celsius (°C)
Grad Fahrenheit (°F)
Temperatur-
Isoliertes Thermoelement Typ K (IEC 584-1 1977, IEC 584-2 1982)
sensor
Kompensierter
-50 °C - 450 °C
-58 °F - 842 °F
Bereich
±2,0 % (bei allen Temperaturen) und
±2,0 % (bei allen Temperaturen) und
Genauigkeit
±1,5 % bei 25 °C
±1,5 % bei 77 °F
Auflösung
1 °C
Wandlungszeit
20,5 ms
Isolation
Keine Isolierung zwischen Kanälen (Eingang/Ausgang) und Stromversorgung.
GER-75
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
Tabelle 13.6: Technische Daten der Hardware
Techn. Daten
Merkmal
Grad Celsius (°C)
Grad Fahrenheit (°F)
Digital
Digital
+470
+8780
+450
+470°C
+8420
+878°F
Wandlungs-
charakteristik
-50°C
-58°F
Temperatur
Temperatur
-50
+450°C
-580
+842°F
-70°C
(Typ K)
-94°F
(Typ K)
-70
-940
Tabelle 13.7: Verwendete System-Bits
AL2-14MR-D
Merkmal
Beschreibung
AL2-10MR-D
AL2-24MR-D
M17
Wird bei einem Sensorfehler an I01 gesetzt
M18
Wird bei einem Sensorfehler an I02 gesetzt
M19
Wird bei einem Sensorfehler an I03 gesetzt
M20
Wird bei einem Sensorfehler an I04 gesetzt
System-Bit
M21
Wird bei einem Sensorfehler an I05 gesetzt
M22
Wird bei einem Sensorfehler an I06 gesetzt
M23
Wird bei einem Sensorfehler an I07 gesetzt
M24
Wird bei einem Sensorfehler an I08 gesetzt
GER-76
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
13.4
Installation und Verdrahtung
13.4.1
Installation
Achtung
• Die Geräte dürfen den folgenden Umgebungsbedingungen nicht ausgesetzt werden:
Umgebungen mit einem hohen Grad an leitfähigen Stäuben, Korrosion, entzündbaren
Gasen, Hoher Luftfeuchtigkeit, Regen, direkte Sonnenbestrahlung, große Hitze, starke
Schockwellen und Vibrationen.
• Die Anschlüsse müssen abgedeckt werden, um eine Berührung von
spannungführenden Teilen zu vermeiden.
• Die α2-Steuerung und das AL2-2TC-ADP müssen in einen Schaltschrank nach DIN
43880 oder einen Steuerkasten eingebaut werden. Das AL2-2TC-ADP muss durch eine
GER
Abdeckung vor dem Eindringen von Fremdkörpern geschützt werden.
• Zur Kühlung muss zwischen der oberen und unteren Seite des AL2-2TC-ADP und
anderen Geräten ein Abstand von 10 mm eingehalten werden.
• Die maximale Entfernung zwischen dem Controller der Serie α2 und dem AL2-2PT-ADP
sollte 3 m oder weniger betragen.
• Das Netzkabel sollte kürzer als 10 m sein.
• Ein Sensor mit einer Nennspannung von 500 V oder mehr sollte verwendet werden,
wenn der Sensor in der Nähe von leitendem Material angeordnet ist.
Abbildung 13.3: Installation
Montage
Das Modul kann auf eine DIN-Schiene (35 mm,
DIN EN 50022) montiert werden. Zur Demontage
(1)
ziehen Sie an den mit einer Feder versehenen
Riegel und nehmen das Modul von der Schiene.
1) Montage
Setzen Sie das AL2-2TC-ADP mit der oberen
Seite auf die DIN-Schiene (1) und drücken Sie
(2)
das Modul auf die Schiene (2).
2) Demontage
Ziehen Sie den Riegel nach unten (1) und
entfernen Sie das AL2-2TC-ADP.
Demontage
(2)
(1)
GER-77
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
13.4.2
Verdrahtung
Achtung
• Bitte verwenden Sie eine isolierte Stromversorgung, und schalten Sie die
Stromversorgung aus, bevor Verdrahtungsarbeiten ausgeführt werden.
• Die Ein- und Ausgangssignale dürfen nicht durch das gleiche Kabel oder den gleichen
Kabelbaum geführt werden.
• Die Länge der Leitungen für Eingangssignale (vom Sensor zum AL2-2TC-ADP) darf
10 m und die der Leitungen für Ausgangssignale darf 3 m nicht überschreiten
• Verwenden Sie zum Anschluss Leitungen mit starren oder flexiblen Drähten (für Crimp-
Anschluss), die sorgfältig verdrillt sind.
Schließen Sie keine flexible Drähte mit verlötetem Ende am AL2-2TC-ADP an.
• Drehen Sie die Klemmenschrauben mit einem Drehmoment von 0,5 bis 0,6 Nm an, um
eine Beschädigung der Drähte zu vermeiden.
• Vor der Verdrahtung zur Einstellung von Offset und Verstärkung am AL2-2TC-ADP muss
die Versorgungspannung ausgeschaltet werden.
Abbildung 13.4:
24V
DC
1.0A
0.5A
24+
24-
V1+
V1-
V2+
V2-
+
-
(A)
(B)
1
2
3kΩ
3kΩ
+15V
Temperatur-
kompensation
AL2-10MR-D
AL2-14MR-D
AL2-2TC-
AL2-24MR-D
ADP
L1+
L1-
SLD
L2+
L2-
SLD
Erdungs-
Erdungs-
widerstand
widerstand
<= 100Ω
<= 100Ω
Thermoelement Thermoelement
K-Typ
K-Typ
GER-78
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
13.4.3
Wahl der Maßeinheit für die Temperatur
1) Schalten Sie die Versorgungsspannung der α2-Steuerung ein
und wählen Sie im
Hauptmenü „Weitere“.
Haup tme
nü
Uh r s
t e
l l en
LANGUAGE
We i t e r e
2) Im Menü „Weitere“ wählen Sie „AnalogEIN“.
We i t e r e
Se r i e l l Kom
Leu c h t z e i t
Ana l og E i n
GER
3) Im Menü „AnalogEIN“ wählen Sie „Temp. Skala”
Ana l ogE i n
I
07
I
08
Temp . Ska l a
4) Wählen Sie mit der OK-Taste zwischen „Celsius” und “Fahrenheit“.
Ana l ogE i n
Temp . Ska l a
Ce l s i us
Fah r enhe i t
Die Maßeinheit kann nur gemeinsam für beide Kanäle gewählt werden.
Die Werte im Kalibriermenü erscheinen unabhängig von der gewählten Maßeinheit in
Grad Celsius, weil auch die Kontakte für die Steckbrücken des AL2-2TC-ADP in
dieser Einheit beschriftet sind.
GER-79
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
13.4.4
Abgleich des Offset
Hinweis
Falls die Verstärkungseinstellung beendet ist, dann müssen die Schritte 3 bis 7 nicht
ausgeführt werden.
1) Schalten Sie vor der Kalibrierung von Kanal 1 die Versorgungsspannung der α2-Steuerung
und des AL2-2TC-ADP aus und klemmen Sie das Thermoelement ab. Die Anschlüsse L1-,
L1+ und SLD bleiben frei. Die Stifte L1- bis I1- und L1+ sollten nicht angeschlossen werden.
2) Entfernen Sie die Abdeckung der Steckbrücken und stecken Sie die Brücken auf die
Kontakte, die mit „-50 °C“ markiert sind (siehe folgende Abbildung).
Vorsicht
Oberseite
Der Überbrückungsdraht ist richtig zu installieren, da es anderenfalls
zu elektrischem Kontakt kommen kann.
Unterseite
Abbildung 13.5:Abgleich des Offset beim AL2-2TC-ADP
Hardware-Setup
Steuerungsgerät-Setup
Ka l i br i e r
- 50°C
-50°C
-50°C
450°C
L1+ L1- SLD
OK
3) Schalten Sie die Steuerung ein und wählen Sie bei gestoppter SPS das Menü „Weitere“.
Haup tme
nü
Uh r s
t e
l l en
LANGUAGE
We i t e r e
4) Im Menü „Weitere“ wählen Sie „AnalogEin“.
We i t e r e
Se r i e l l Kom
Leu c h t z e i t
Ana l og E i n
5) Wählen Sie den Eingang, an dem das AL2-2TC-ADP angeschlossen ist.
Ana l ogE i n
I
01
I
02
I
03
GER-80
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
6) Konfigurieren Sie den Eingang für den Temperatursensor mit dem Modul AL2-2TC-ADP,
indem Sie „Modus“ und danach „TC“ von der folgenden Anzeige wählen.
I
01
I
01
Modu
s
No rma l
TC
PT100
7) Nach der Einstellung von „TC“, wählen Sie „Kalibrier.” im Menü „AnalogEIN“.
I
01
Modu
s
Ka l i b r i e r
Of f se t f e i n
GER
8) Wählen Sie „-50°C“ im Menü „Calibrate“ (siehe Abb. 13.5). Nun sollte die Meldung „OK“ auf
der Anzeige erscheinen. Falls das nicht der Fall ist, befolgen Sie bitte die Hinweise zur
Fehlerdiagnose in Kap. 13.4.7. Damit ist der Offset-Abgleich für Kanal 1 beendet. Um den
Offset für Kanal 2 abzugleichen, wiederholen Sie die oben aufgeführten Schritte, lassen
aber dabei die Anschlüsse L2-, L2+ und SLD unbeschaltet.
Nach der Kalibrierung werden die Steckbrücken auf die „LINE“-Kontakte gesteckt:
Abbildung 13.6:Position der Steckbrücken nach der Kalibrierung
Hardware-Setup
LINE
LINE
Nach dem Abgleich des Offset muss auch die Verstärkung abgeglichen werden.
Dieser Vorgang ist im folgenden Kapitel beschrieben.
13.4.5
Abgleich der Verstärkung
Hinweis
Falls die Offseteinstellung beendet ist, dann müssen die Schritte 3 bis 4 nicht ausgeführt
werden.
1) Vor der Kalibrierung der Verstärkung von Kanal 1 schalten Sie die Versorgungsspannung
der α2-Steuerung und des AL2-2TC-ADP aus und klemmen das Thermoelement ab. Die
Anschlüsse L1-, L1+ und SLD bleiben frei.
GER-81
α2-Steuerung
AL2-2TC-ADP 13
2) Entfernen Sie die Abdeckung der Steckbrücken und stecken Sie die Brücken wie in der
folgenden Abbildung dargestellt auf die Kontakte, die mit „450 °C“ markiert sind.
Abbildung 13.7:Abgleich der Verstärkung beim AL2-2TC-ADP
Hardware-Setup
Steuerungsgerät-Setup
Ka l i br i e r
- 50°C
450°C
450°C
450°C
L1+ L1- SLD
OK
3) Schalten Sie die Steuerung ein und wählen Sie bei gestoppter SPS das Menü „Weitere“.
4) Nachdem Sie dem Thermoelement-Modus (TC) gewählt haben (siehe Beschreibung des
Offset-Abgleichs), wählen Sie „Kalibrier.” im Menü „AnalogEin“
5) Wählen Sie „450 °C“ im Menü „Kalibrier.“ (siehe Abb. 13.7). Nun sollte die Meldung „OK“
auf der Anzeige erscheinen. Falls das nicht der Fall ist, befolgen Sie bitte die Hinweise zur
Fehlerdiagnose in Kap. 13.4.7. Damit ist der Abgleich der Verstärkung für Kanal 1 beendet.
Um die Verstärkung für Kanal 2 einzustellen, wiederholen Sie die oben aufgeführten
Schritte, lassen aber dabei die Anschlüsse L2-, L2+ und SLD unbeschaltet.
Nach der Kalibrierung werden die Steckbrücken auf die „LINE“-Kontakte gesteckt:
Abbildung 13.8:Position der Steckbrücken nach der Kalibrierung
Hardware-Setup
LINE
LINE
Bei einem Abgleich der Verstärkung muss auch der Offset abgeglichen werden.
Dieser Vorgang ist im Kapitel 13.4.4 beschrieben.
GER-82
|
||
|
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